Granada - Hochzeit unter dem Himmel Spaniens

Gastbeitrag von Sabrina Soost – Mediterrane Hochzeit

 

Sommer, Sonne, feuriges Temperament? Ist das Spanien? Kann sein, doch so wie sich die österreichischen Bundesländer voneinander unterscheiden, so unterschiedlich sind auch die Autonomen Regionen Spaniens. Während es im Norden Anfang März in Santander und León schneit, so erfreut sich Andalusien der Sonne bei tagsüber rund 18ºC. Es kann durchaus mal bewölkt sein und den ein oder anderen Regentag geben, doch allgemein erfreuen 320 Sonnentage das Herz der andalusischen Bewohner und somit auch den vielen Zuwanderern aus Schweden, Österreich, Deutschland und Großbritannien. Wo Spanien beginnt, nimmt auch der iberische Mythos seinen Anfang: Olivenhaine, maurische Bauten, Stierkampf, Sandstrände, Carmen, Don Juan und vor allem der leidenschaftlichste Ausdruck südlichen Lebensgefühls – der Flamenco. In Andalusien lässt sich der Ursprung Spaniens in reinster Form erleben.

Wer das Skifahren liebt, fährt in die Sierra Nevada in der Provinz Granada (nur knapp 2,5 Stunden vom Flugahfen entfernt), die wiederum für die maurische prachtvolle Festungsanlage „Alhambra“ weltbekannt ist. Wer übrigens ein Getränk in einer granadinischen Bar bestellt, erhällt kostenlos eine Tapa, eine Kleinigkeit zu essen dazu. Man muss Überraschungen lieben, denn was für eine Speise die Tapa ist, wird selten verraten. Das kann russischer Salat sein oder Spanischer Serranoschinken oder Manchego Käse. Ein Hotel in der Altstadt ist empfehlenswert um die schöne Stadt zu erkunden. Das geht am besten zu Fuß. Wer ein Mietauto hat, parkt dieses besser etwas außerhalb und kostenlos um nicht täglich Parkgebühren in Höhe von 20.00€ bezahlen zu müssen. Rund um die katholische Kathedrale, nahe der Geschäftstraße Gran Via de Colon hat man die Möchlichkeit sich unter geschätzten 200 Teesorten die Aromatischsten herauszusuchen. Ich bin absoluter Teeliebhaber und genieße gerne eine Tasse „Capricho Andaluz“. Dieser duftet herrlich frisch nach grünem Tee, Pfirsichen und Azahar (Orangenblüten).

In den Altstadtgassen kann man außerdem Gewürze wie Kurkuma, Kardamom sowie Safran finden, um gewohnte Speisen etwas abwechslungsreicher zugestalten. Den Stadtrundgang kann man fortsetzen indem man zum „Plaza Isabel la Catolica“ geht, wo der Königin zu Ehren ein großes Denkmal errichtet wurde. Weiter auf der Straße „Calles Reyes Católicos“ immer geradeaus gelangt man zur Kirche „Iglesia de San Gil Y Santa Ana“ und folgt dem romatischen Weg entlang des Flusses Darro. An einem anderen Tag kann man dann gerne das Wahrzeichen der Stadt, die Alhambra besichtigen. Die Alhambra ist die zurzeit meistbesuchte Sehenswürdigkeit Spaniens. Täglich besuchen circa 7.000 Reisende die geschichtsträchtigen Gemäuer. Die Eintrittskarten sollte man am besten noch vor Reiseantritt bestellen.

Man fährt mit den öffentlichen kleinen Minibussen für 1.20€ zur Alhambra hoch oder macht einen Wald-Spaziergang durch das schattige Grün, denn die Burganlage ist gar nicht so weit entfernt wie man zunächst denken mag oder man nutzt den neuen touristischen Zug (Tageskarte Erwachsene 08.00€), mit dem man gleichzeitzeitig eine Standtrundfahrt durch Granada macht und spanischen Gitarrenklängen sowie der Geschichte der Stadt lauscht. Es gibt mehrere Stationen, wo man einfach aus- und wieder zusteigen kann. Die Bahn fährt 25km/h schnell und führt euch durch das alte maurische Viertel „Albaicín“. Es umfasst das Gebiet zwischen dem Alhambra-Hügel, der Anhöhe von San Cristobal; Sacromonte und der Straße Elvira. Mein Buchtipp passend zur Reise: „Die Erzählungen der Alhambra“ von Washington Irving. Abends kann man südspanisches Temperament bei einer Flamencoshow im Sacramonte erleben. Olé olé!

Hochzeit in Granada

Die Stadt ist so bezaubernd und hat so ein tolles Ambiente, dass man dort durchaus besondere Feierlichkeiten wie Hochzeiten veranstalten kann. Ich bin Hochzeitsplanerin und kenne die besten Locations der Stadt Granada. Wie wäre es mit einer symbolischen Trauung auf einer sonnigen Hotelterrasse mit atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt? Oder die Feier in einem tropischen Garten in dem man ungestört bis in die frühen Morgenstunden feiern kann von Mai bis September ohne zu frieren und ohne Regen?

Eine Hochzeit in Spanien wird in Eurem Heimatland jedoch nur staatlich anerkannt, wenn ein Ehepartner/Ehepartnerin Spanier oder Spanierin ist oder ein spanischer Wohnsitz vorhanden ist. Viele vergessen, dass eine symbolische Trauung viel romantischer und persönlicher ist, als es es eine standesamtliche Trauung jemals sein kann. Ich verfüge über ein großes Netzwerk wertvoller Kontakte. Ich kenne sehr sympathische Zeremoniemeister für Eure Hochzeit in Spanien die perfekt Deutsch sprechen. Die Ringe kann man natürlich auch während der Zeremonie austauschen. Für diejenigen, die bereits verheiratet sind, bietet sich die Möglichkeit einer Erneuerung des Eheversprechens, egal ob nach 4, 13 oder 25 Ehejahren. Manche Paare haben vielleicht damals ein wichtiges Detail bei ihrer Hochzeit vergessen und möchten dies nachholen oder die äußeren Umstände ließen damals keine ausgiebige Feier zu. Im Anschluss an die Hochzeit oder den Städtetrip Granada empfehle ich einen Badeaufenthalt im nahegelegenen Nerja der Provinz Malaga.

Gastbeitrag von Sabrina Soost – Mediterrane Hochzeit

 

 

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